Ich stelle mich vor: Simone, 51 Jahre

 

Meine eigenen reiterlichen Kenntnisse fingen erst mit 16 Jahren mit einer wöchentlichen Reitstunde an.

 

Im Anschluss an eine "solide" Ausbildung begann ich eine Ausbildung als

Pferdewirtin, Schwerpunkt Reiten, im Tilgshäusle in Leonberg. Allerdings kehrte ich nach einem Jahr, zwar mit dem Reitabzeichen in der Tasche, aber wegen einer Heuallegie in den zuerst erlernten Beruf zurück.

Die Heuallergie hatte sich nach einigen Jahren gelegt. So begann ich wieder mit der Pferdehaltung mit günstigen Pferden, die Verhaltensauffälligkeiten hatten, die ich jedoch bis in den Turniersport der Klasse A in Dressur und Klasse E im Springen förderte und erfolgreich vorstellte. Die Belohnung für diese Mühe waren zahlreiche Platzierungen und der Sieg in der Vereinsmeisterschaft in Dressur und Springen der Klasse E in Denkendorf 1996.

Nachdem ich den Turniersport aufgegeben hatte, war die Kategorie "Freizeitreiten" an der Reihe, d.h. teilweise sonntags um 4 Uhr aufstehen, zig Kilometer an einen schönen Ort zu fahren, um den ganzen Tag auf dem Pferd zu sitzen und durch die Natur zu reiten, bevor man abends wieder nach Hause fuhr, die Tiere zuverlässig und sachgerecht versorgte und anschließend müde - aber zufrieden - ins Bett fiel.

Da stellt sich dem Betrachter oftmals die Frage warum man solche Mühe, Strapazen und Kosten auf sich nimmt? Begeisterung und die Liebe zum Pferd gehören auf jeden Fall dazu; manche Menschen nennen das "pferdeverrückt". 

Nun: Jedes Tier hat einen individuellen Charakter und mir war es immer wichtig Pferden mit charakterlichen Mängeln die Chance auf ein schönes  und pferdegerechtes Leben zu geben. Zudem sind genau diese Pferde bezahlbar. Den Mühen der Erziehung oder Umerziehung standen immer Erfolge gegenüber: Ein zufriedenes Pferd, schöne Wanderritte, Turniererfolge, Freude mit und am Tier, usw.

So ist es auch mit unserer alten Halflingerstute Gipsy, die ich im Februar 2008 als "unreitbar" kaufte. Nach vielen Monaten Geduld und Kampf trug sie bis im Dezember 2009 kleinste Kinder und ist seit Januar 2010 im "Ruhestand".

Im Februar 2009 kam Kleinpferd Twix, die sich nach anfänglichen großen Schwierigkeiten inzwischen sehr wohl fühlt, aber mitunter ein kleines Schlitzohr ist.

Seit März 2010 mit im Team: die Württemberger Stute Finest ("Fine"), ehemals Therapiepferd, Dressurpferd mit Ausbildung bis Klasse M und ein- und zweispännig gefahren. Sie ist brav, geduldig, geländesicher und der Liebling der Kinder und Mütter.

 

Da sind noch: Meine Töchter Nicole, 25 Jahre und Lena, 11 Jahre.

Nickys erste reiterlichen Erfahrungen begannen im Alter von ca. 2 Jahren mit sehr goßen Pferden. Im Alter von sechs Jahren belegte sie auf ihrem ersten eigenen Pony u.a. den 1. Platz in der Führzügelklasse, erritt sichMeinde beiden Mädels auf Lenas erstem Turnier danach viele Platzierungen mit unserem damaligen Großpferd und nahm an Tagesritten teil.

Heute ist sie eine Hilfe beim Führen der Pony-Reitkinder, in der Betreuung der Kinder bei unseren kleinen Events und ihrer jüngeren Schwester auf dem Turnier und bei der Versorgung unserer Pferde -  und die Reiter geniessen es von ihr auch die eine oder andere Reitstunde zu bekommen.

 

Lena begann ebenfalls mit zwei Jahren zu reiten und bestritt mit fünf Jahren ihr erstes Turnier mit dem 6. Platz und hatte seitdem viele Turniererfolge.

 

Beide Mädels haben am 24.07.2015 erfolgreich die Basispassprüfung abgelegt.

 


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